Forschung - Horrorliteratur im 20 Jhr

Literatur des Phantastischen und Grotesken

Als Literaturwissenschaftlerin gilt mein Hauptinteresse den verschiedenen Spielarten der phantastischen Literatur: Weird Fiction, Science-Fiction, dunkle Fantastik, Speculative Fiction, Tales of the Grotesque, Horror, Fantasy etc.

VERÖFFENTLICHUNGEN

Botanischer Horror

Bei manchen Vertretern der phantastischen Literatur sind es weniger Spukschlösser oder Weltraummonster, die zum Instrument des Schreckens werden, sondern blutsaugende Orchideen, bedrohliche Schlinger oder heißhungrige Wurzeln. Obgleich man sich fragen kann, ob ein harmloses, im Boden verwurzeltes und rein vegetatives Pflänzchen wirklich zum Horrormedium taugt, sind manche dieser Horrorpflanzen-Vertreter zu Ruhm und Ehre gelangt. Dieser Essay wirft einen Blick in botanische Hintergründe bestimmter (realer) Pflanzen, die für „ausreichend entsetzlich“ für eine Etablierung im Genre befunden wurden.

Quarber Merkur 109/110, Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik

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Vom Verlust der Körperhaftigkeit
In dieser Abhandlung wird aufgezeigt, dass die gegenwärtige Form der sogenannten Horror-Literatur von drei wissenschaftlich-kulturellen Eckpunkten des 20. Jahrhunderts (die Entschlüsselung des menschlichen Genoms, die Erforschung des Weltraums sowie die Erschaffung von künstlicher Intelligenz & virtual reality) maßgeblich beeinflusst wurde. Mit Beispieltexten von Thomas Ligotti, E.A. Poe, Joyce Carol Oates, Stanislaw Lem, Kobo Abe, Clive Barker, Ramsay Campbell, Bret Easton Ellis, Poppy Z. Brite, Franz Kafka, Mary Shelley, Kathe Koja, H.P. Lovecraft, Clark Ashton Smith, Shirley Jackson und vielen anderen.

Quarber Merkur 105/106 (Teil 1) & Quarber Merkur 107/108 (Teil 2), Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik

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